Erneut gerät ein Großunternehmen in die Kritik wegen mangelnden Datenschutzmaßahmen. Nunmehr ist es das Unternehmen Adobe. Bei einem Hackerangriff wurden Daten von ca. 38 Millionen Kunden entwendet. Konkret geht um Benutzerdaten und verschlüsselte Passwörter. Adobe hat im Nachgang alle Kunden informiert und die Passwörter zurückgesetzt In der von Adobe versendeten E-Mail heißt es wie folgt:

“Wir bedauern jegliche Unannehmlichkeiten, die für Sie entstanden sein mögen. Das Vertrauen unserer Kunden ist uns sehr wichtig, und wir arbeiten mit aller Kraft an strengen Sicherheitsmaßnahmen, um zu verhindern, dass solch ein Vorfall in Zukunft erneut geschehen kann.”

Darüber hinaus hat das Unternehmen seinen Kunden angeboten die Überwachung des Kreditkartenkontos zu bezahlen. Theoretisch können Betroffene auch  Schadenersatz fordern. Der Nachweis für den eingetretenen Schaden wird allerdings in der Regel wohl keinen Erfolg versprechen.

Adobe gliedert sich in Reihe von Großunternehmen ein, die letzter Zeit Probleme mit Datenklau haben. Aber auch kleinere und mittlere Unternehmen sind häufig betroffen.

Wir raten daher dringend den Datenschutz in Unternehmen nicht zu vernachlässigen.

Die Kanzlei Dr. Schenk betreut seit Jahren Unternehmen zu datenschutzrechtlichen Fragen. Sollten auch Sie Interesse haben stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zu Seite.