Arbeitsrecht

Sie brauchen arbeitsrechtliche Beratung?

Wir helfen gern, schnell, unkompliziert und vor kompetent! Wir sind eine u.a. auf das Arbeitsrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei. Wir beraten und vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber bundesweit in allen Fragen Arbeitsrechts.

In diesen Bereichen sind wir für Sie tätig:

  • Gestalten und Überprüfen von Arbeitsverträgen sowie sonstigen Dokumenten
  • Befristung von Arbeitsverträgen
  • Hilfe bei Kündigungen (Kündigungsschutzklage, Abfindung uvm.,
  • Durchsetzung von Lohn- und Gehaltsansprüchen
  • Beratung und Vertretung bei Abmahnungen
  • Beratung und Vertretung zu den Themen  Urlaub, Krankheit, Mutterschutz, Teilzeit  etc.
  • Erstellen und Überprüfen von Arbeitszeugnissen

Ausgewählte Themen:

 

Was ist eine Abmahnung?

Mit einer Abmahnung rügt der Arbeitgeber ein konkretes Fehlverhalten (Beispiel: ständiges zu spät kommen) beim Arbeitnehmers. Er warnt ihn und droht gleichzeitig mit der Kündigung vor weiteren Verstößen.

Wie muss eine ordnungsgemäße Abmahnung aussehen?

In der Abmahnung muss:

  • Eine  konkrete Beanstandung des vertragswidrigen Verhaltens unter Angabe Ort, Datum und Zeit Aufforderung enthalten sowie , das vertragswidrige Verhalten einzustellen.
  • Es muss der Hinweis, dass im Wiederholungsfall eine Kündigung erfolgen kann enthalten sein.

Muss eine Abmahnung schriftlich sein?

Nein, die Abmahnung ist formfrei. Aus Beweisgründen sollte eine Abmahnung aber immer schriftlich erfolgen.

Darf nur der Arbeitgeber abmahnen?

Abmahnungsberechtigt ist jeder Mitarbeiter! Er muss aber befugt sein, dem Arbeitnehmer verbindliche Anweisungen zu erteilen. Dies kann eine Dienstvorgesetzter aber auch ein Rechtsanwalt sein.

Wie lange ist eine Abmahnung gültig?

Eine Abmahnung kann durch Zeitablauf wirkungslos werden, wenn zwischen ihr und einem erneuten Vertragsverstoß mit gleichwertigem Sachverhalt ein längerer Zeitraum liegt.

Je nach Schwere des Verstoßes gilt regelmäßig ein Zeitraum von ein bis zwei Jahren.

Wie verhalte ich mich richtig bei einer fristlosen Kündigung?

Eine fristlose Kündigung soll das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beenden.

Sie wird in dem Augenblick wirksam, in dem Sie dem Empfänger zugeht. Eine Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.

Will man sich gegen eine fristlose Kündigung gerichtlich zur Wehr setzen, gilt gemäß § 13 Kündigungsschutzgesetz eine drei-Wochen-Frist. Diese Frist ist zwingend einzuhalten. Nach der Kündigung sollte daher unverzüglich anwaltlicher Rate eingeholt werden.

Ebenfalls sollte man sich binnen drei Tagen nach Zugang der Kündigung arbeitslos melden. Die Arbeitsagentur ist bei ihrer Entscheidung ob Ihnen Arbeitslosengeld zusteht verpflichtet zu überprüfen, ob die fristlose Kündigung wirksam war und ob eine Sperrzeit gerechtfertigt ist.

Was sind Gründe für eine fristlose Kündigung?

Eine fristlose Kündigung ist grds. dann gerechtfertigt, wenn  wenn Umstände vorliegen, die dem Kündigenden die Einhaltung der Kündigungsfrist (bzw. das Abwarten des Endes eines befristeten Arbeitsverhältnisses) unzumutbar machen.

Gründe können etwa sein:

  • Diebstahl
  • Beleidigungen von Mitarbeitern oder Kunden
  • Drogenkonsum

Ist eine vorherige Anhörung des Arbeitnehmers erforderlich? Muss der Betriebsrat beteiligt werden?

Sofern vorhanden ist der Betriebsrat vor Ausspruch einer Kündigung zu anhören, § 102 BetrVG. Wird der Betriebsrat übergangen kann die Kündigung nur deswegen unwirksam sein.

Gibt es Frist für den Ausspruch der fristlose Kündigung?

Eine fristlose Kündigung muss innerhalb von 2 Wochen erfolgen, nachdem der Kündigende vom Kündigungsgrund erfahren hat. Bei Nichteinhaltung ist die Kündigung unwirksam.

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