Komiker

Das Landgericht München I hat mit Urteil  vom 08.08.2011, Az.: 7 O 8226/11 entschieden, dass Webseitenbetreiber auch dafür haften wenn Zitate nicht von Ihnen selbst, sondern von Dritteneingestellt werden, da sich der web Seitenbetreiber die Inhalte zu eigen macht.,

Im streitgegenständlichen Fall ging es um Zitate auf dem Internetportal www.1000.zitate.de. Genauer gesagt um das Zitat „Mögen hätte ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut“ des Komikers Karl Valentin  übernommen. Problematisch war insbesondere, dass von der Internetseite aus die Zitate auf andere Seiten eingebunden und auch per E-Mail versandt werden konnte.

Nach Auffassung des LG München liege eine unzulässige Veröffentlichung vor.

Achtung! Die Enkelin  Frau Anneliese Kühn als Rechtsnachfolgerin mahnt durch Ihre Anwälte Schoeppe Fette Pennartz Reinke regelmäßig solche Verstöße ab. Der Schutz an den Zitaten erlischt erst im Jahr 2018, nämlich 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. § 51 UrhG (Zitatfreiheit) ist regelmäßig nicht einschlägig, da es an dem besonderen Zweck fehlt.

Aktuell spricht Frau Anneliese Kühn durch die Rechtsanwälte Schoeppe Fette Pennartz Reinke Abmahnungen wegen Verletzung des Urheberrechts aus.

Beanstandet wird die Verwendung von Zitaten des Komikers Karl Valentin auf Webseiten im Internet. Frau  Anneliese Kühn habe hieran die ausschließlichen Nutzungsrechte. Durch die öffentliche Zugänglichmachung des Zitats werden Ihre Rechte verletzt.

Gefordert wird in der Abmahnung die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Geldbetrages in Höhe von 901,80 €. 

Sollten auch Sie eine Abmahnung erhalten haben heißt es  Erst Mal Ruhe bewahren! In keinem Falle einfach unterschreiben und/oder Geld überweisen! Aufgrund der täglichen Bearbeitung von einer Vielzahl von Abmahnungen im Bereich des Urheberrechts können wir Ihnen schnell und  kompetent weiterhelfen. Wir vertreten deutschlandweit Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei(at)dr-schenk.net