Malibu Media

Die Firma Malibu Media lässt aktuell Urheberrechtsverletzungen durch sog. “Filesharing” Tauschbörsen an dem Filmwerk „Goog Night Kiss“ abmahnen.

Vertreten wird die Firma Malibu Media LLC durch die  FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft.

Gefordert werden die Unterzeichnung einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung sowie die Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages in Höhe von 735 €.

Wir empfehlen!

Unterschreiben Sie eine Unterlassungserklärung nicht ungeprüft! Ziehen Sie einen aufs Urheberrecht spezialisierten Anwalt zu Rate! Wir können nicht empfehlen, im Internet zu findende modifizierter Unterlassungserklärungen” zu verwenden.  Vielmehr sollte für den konkreten Fall genau überlegt werden ob und mit welchem Inhalt eine Erklärung abgegeben wird.

Ebenfalls können wir nicht empfehlen die Abmahnung zu ignorieren. Es drohen teure Gerichtsverfahren.

Die Malibu Media LLC lässt durch die FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft aktuell auch die illegale Verwertung folgender werke abmahnen. –          Burning –          This Really Happened –          The Young and the Restless –          Bottoms Up –          Pool Party For Three –          Meet Me In Madrid –          Still With Me –          Mad Passion Haben auch Sie eine Abmahnung erhalten? Unsere Kanzlei konnte schon tausenden Betroffenen helfen! Wenn möglich werden wir versuchen den Anspruch komplett abzuwehren. Unser Motto: Kein Geld an den Abmahner. Wenn es nicht anders geht, geben wir in ihrem Namen eine modifizierte Unterlassungserklärung ab.  Den Zahlungsanspruch versuchen wie soweit wie möglich zu reduzieren, wenn nicht sogar gänzlich abzuwehren. Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Die Malibu Media LLC aus den USA lässt durch die FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Hamburg aktuell den Film

Truth or Dare

abmahnen.

Die Abmahnkanlzei behauptet in der Abmahnung, dass ein Upload vom Internetanschluss des Abgemahnten dokumentiert wurde.  Um weiter Druck beim Abgemahnten aufzubauen, wird die Frist zur Abgabe der Unterlassungserklärung sehr kurz bemessen. Weiter wird in der Abmahnung mit rechtlichen Konsequenzen für den Fall der Nichtreaktion gedroht. Es werden fünfstellige Streitwerte genannt, welche häufig von den Abgemahnten mit einer Schadensersatzforderung verwechselt wird.  Diese Streitwerte halten wir für weit überhöht.

Als Vergleichsbetrag wird ein Betrag in Höhe von 700 € gefordert.

Wir raten solche Abmahnungen sehr ernst zu nehmen.  Es sollte in jedem Fall innerhalb der kurzen Frist auf die Abmahnung  reagiert werden. Wir raten allerdings einen fachkundigen Rechtsanwalt zu beauftragen und nicht voreilig die vorformulierte und beigefügte Unterlassungserklärung zu unterschreiben,

Es sollte immer bedacht werden, dass die Abgabe einer falschen oder zu weit gefassten Unterlassungserklärung ein Leben lang gilt.

Wir haben Erfahrung aus mehreren tausend Abmahnungen aus dem Bereich des Urheberrechts. Wir können aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung mit den Abmahnkanzleien die Erfolgsaussichten einschätzen. Selbst wenn der Vorwurf begründet sein sollte, sollte große Sorgfalt auf die Fassung der Unterlassungserklärung gelegt werden. Ebenso bestehen häufig Möglichkeiten zumindest den geforderten Betrag zu reduzieren.

Für einen kostenlosen telefonischen Erstkontakt stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei Dr. Schenk unter 0800 333 10 30 zur Verfügung.

Wir vertreten Sie bundesweit zu einem fairen Pauschalhonorar.

Aktuell liegt uns eine Abmahnung der FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Hamburg, im Auftrag der Malibu Media LLC vor.  Die Firma Malibu Media ist nach eigenen Angaben eine international operierende Filmproduzentin.  Den Abgemahnten wird vorgeworfen, den „Film“

„Burning“

Illegal im Internet angeboten zu haben. Angemerkt werden muss, dass es sich bei den Filmen der Malibu Media in erster Linie um Filmschnipsel handeln dürfte. Die Filmsequenzen sind jeweils nur wenige Minuten lang.

Das Landgericht München, Beschluss vom 29.05.2013 (Az.: 7 O 22293/12) vertritt die Auffassung, dass derartige Filme weder als Filmwerke noch als sog. Laufbilder urheberrechtlich schützenswert seien, weil dort keine geistige Schöpfung erkennbar sei. Ob dies allerdings auch andere Gerichte so beurteilen werden, ist zu bezweifeln.

Gerichtet ist die Abmahnung an den Anschlussinhaber. Achtung! Dieser ist nicht immer gleich der Täter.  Es muss immer sogfältig geprüft werden, inwieweit der Anschlussinhaber überhaupt verantwortlich ist. In der Abmahnung werden eine strafbewährte Unterlassungserklärung sowie ein Betrag von 700 € gefordert. Der Abmahnung ist eine vorformulierte Unterlassungserklärung beigefügt. Achtung! Die mitgeschickte Unterlassungserklärung ist nach unserer Auffassung zu weitgehend. Haben auch Sie eine Abmahnung erhalten? Unsere Kanzlei konnte schon tausenden Betroffenen helfen! Wenn möglich werden wir versuchen den Anspruch komplett abzuwehren. Unser Motto: Kein Geld an den Abmahner. Wenn es nicht anders geht, geben wir in ihrem Namen eine modifizierte Unterlassungserklärung ab.  Den Zahlungsanspruch versuchen wie soweit wie möglich zu reduzieren, wenn nicht sogar gänzlich abzuwehren. Eine Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Das Landgericht München hat jüngst mit Beschluss vom 29.05.2013 (Az.: 7 O 22293/12) der Firma "Malibu Media LLC" mit Sitz in Malibu, Californien (vertreten durch die Kanzlei Urmann + Collegen) einen gehörigen Strich durch die Rechnung gezogen.

Malibu Media hatte den Erlass eines Beschlusses beantragt, um anhand einer IP-Adresse, die sie im Zusammenhang mit einer Urheberrechtsverletzung ermittelt hatte, bei dem jeweiligen Provider die Nutzerdaten zu erlangen. Zweck dieses Vorgehens war natürlich eine darauf folgende Filesharing-Abmahnung gegen den ermittelten Nutzer.

Über diese IP-Adresse sollen die Pornofilme "flexible beauty" und "young passion" downgeloaded worden sein. Nachdem der Beschluss erlassen worden war, erhoben zwei der Beteiligten Beschwerde, da sie der Ansicht waren, Malibu Media habe ihre Berechtigung an der Geltendmachung der Rechte nie ausreichend dargelegt. Das Landgericht gab der Beschwerde recht.

Auch nach Ansicht des Gerichts war Malibu Media nicht nachweisbar aktivlegitimiert, da im Vor- und Abspann der Filme eine andere Firma als Produzent benannt wurde und die Antragstellerin zudem auch keine Internetseite betrieb, auf der sie diese Filme bereit stellte. Weitere Hinweise auf die Inhaberschaft der Rechte konnten auch nicht vorgelegt werden.

Des Weiteren stellte das Gericht fest, dass die fraglichen Filme weder als Filmwerke noch als sog. Laufbilder urheberrechtlich schützenswert seien, weil dort keine geistige Schöpfung erkennbar sei. Diese werde nämlich nicht dadurch begründet, das ausschließlich sexuelle Vorgänge, also reine Pornografie, gezeigt werden. Daher seien die Filme nicht als Filmwerke im Sinne des Urheberrechts anzusehen.

Auch genießen die Filme keinen Laufbilderschutz, da dieser nur gilt, wenn ein Ersterscheinen der Laufbilder in Deutschland bzw. ein Ersterscheinen im Ausland und ein Nacherscheinen in Deutschland innerhalb von 30 Tagen nachgewiesen werden kann. Da hier jedoch nicht einmal DVDs oder Videos der Filme im Umlauf waren oder die Filme gar über Video-on-demand angeboten wurden (oder dies jedenfalls nicht bewiesen werden konnte), schied auch der Laufbilderschutz aus.