Nach dem das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein an private Anbieter und Behörden im Bundesland appelliert hatte, ihre Facebook Seiten bis Ende September zu entfernen, steigen nun auch Bremen und Niedersachsen in diese Thematik ein.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen erklärte seine Unterstützung für die Initiative in Schleswig Holstein, doch folgten weitere Konsequenzen folgten bisher nicht, da es schlicht nicht möglich sei, alle Firmen und Behörden im Land zu überwachen. Auch Bußgelder soll es in Niedersachsen nicht geben. Dennoch hat sich der Landkreis Friesland dazu entschieden, seinen Internetauftritt bei Facebook zu deaktivieren. Bremen hat bereits seit einigen Monaten den „gefällt mir“ Button entfernt, die Fapage bei Facebook soll dennoch bestehen bleiben.

Die Bremer Datenschutzbeauftragte allerdings schließt sich der Forderung Schleswig-Holsteins an: Der Umgang mit persönlichen Daten bei Facebook ist rechtswidrig.

Nächste Woche ist ein Treffen der Datenschutzbeauftragten mit Mitarbeitern der Bremer Finanzbehörde geplant, bei dem sich zeigen wird, ob der Forderung nachgegangen werden soll.

Laut einer Ankündigung von Facebook, sollen Änderungen vorgenommen werden, die dem Datenschutz dienen sollen.